He’s like the wind
Scheinbar ist es diese Mal keine Falschmeldung: Patrick Swayze ist im Alter von 57 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben. Ich würde nicht unbedingt behaupten, dass er einer meiner Lieblingsschauspieler war, denn so wahnsinnig viel von ihm kenne ich gar nicht. Aber er hat nunmal die Hauptrolle in zwei meiner absoluten Lieblingsfilme als Teenie gespielt - und damit die Grundlagen für mein exzessives Immer-wieder-Gucken von Filmen und Serien gelegt, die sowas von kitschig sind, dass man eigentlich Zahnschmerzen davon bekommen müsste … Dirty Dancing habe ich über 200 - in Worten: Zweihundert, da war kein Tippfehler drin! - mal gesehen, Ghost “nur” etwa 15x.
Gut, damit habe ich immer noch deutlich mehr Zeit in meinem Leben mit “Friends” gucken verbracht, aber meine Vorstellung von Romantik wurde schon nachhaltig von Johnny Castle geprägt, denn die ersten 150x, die ich Dirty Dancing geguckt habe, waren ja schließlich in den späten 80ern, als ich ein präpubertärer Früh-Teenie war. ;o) (Und dass Swayze tatsächlich sein ganzes Leben mit einer einzigen Frau verheiratet war, die er zudem auch noch mit nur 18 Jahren kennen gelernt hat, rundet das Bild natürlich toll ab.)
Beeindruckt war ich vorhin übrigens von einem männlichen Mitarbeiter unserer Uni, der meinen Tweet “Nobody puts Baby in a corner!” zielsicher identifizieren konnte, *obwohl* er gar nicht wusste, dass Patrick Swayze gestorben war. Ohne Kontext Dirty Dancing zu erkennen ist schon ziemlich gut für ‘nen Mann - aber andererseits ist er ungefähr in meinem Alter und musste sich den Film vermutlich auch etliche Male mit irgendwelchen Mädels angucken … An popkulturellen Referenzen erkennt man Altersgenossen eben doch noch immer am Besten.