Don’t pay the ferryman!

Or rather, the taxi driver.

Der erste Familienwechsel, den wir zu bewerkstelligen hatten, stand unter keinem guten Stern: Die Mädels kamen nicht mehr ins Haus rein, um ihre Sachen zu holen, und mussten bei einer Nachbarin warten, bis wir sie abholen konnten. Unser Bus zu den Mädels hin kam nicht, und zwar eine ganze Stunde lang. Das Taxi kam, aber der Fahrer war total patzig, weil er noch eine andere Tour ausstehen hatte, und pöbelte uns für die lange Tour an -  obwohl wir bei der Bestellung des Taxis natürlich ausdrücklich gesagt hatten, wohin die Fahrt gehen sollte. Er fand die Straße nicht, verfuhr sich auf einem Hügel, der in einer Sackgasse endete, brauchte geraume Zeit, um seinen Transporter in der engen Gasse zu wenden, ließ sich dann am Telefon den Weg beschreiben, um uns schließlich (im strömenden Regen!) vor einem Pub abzusetzen und davonzubrausen - angeblich auf Ansage unserer Chefin vor Ort, die ihm den Weg beschrieben hatte. Selbstverständlich war das erstunken und erlogen, sie hatte ihm den Weg bis zum Haus hin beschrieben, er hätte am Pub rechts abbiegen müssen - aber er hatte es ja eilig und zog es wohl deshalb vor, uns einfach irgendwo im Regen abzustellen.

Um der Geschichte noch die Krone aufzusetzen, brauchten wir eine Woche später erneut ein Taxi, und da die beiden anderen Unternehmen, deren Nummern wir bei uns hatten, keinen Wagen zur Verfügung hatten, riefen wir zähneknirschend wieder bei dem Unternehmen mit dem unverschämten Fahrer an - nur, um genau von diesem Fahrer wieder abgeholt zu werden. Glücklicherweise wussten wir dieses Mal genau, wo wir hinwollten, und so musste er uns zwangsläufig ans Ziel bringen. Und obwohl er uns erkannt hat, hat ihn doch tatsächlich noch gewundert, dass es kein Trinkgeld für ihn gab.

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