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	<title>Kommentare zu: The far too long and curiously boring case of Benjamin Button</title>
	<link>http://druzilla.de/2009/02/07/the-far-too-long-and-curiously-boring-case-of-benjamin-button/</link>
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	<pubDate>Sat, 19 May 2012 20:03:18 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Loco</title>
		<link>http://druzilla.de/2009/02/07/the-far-too-long-and-curiously-boring-case-of-benjamin-button/#comment-424</link>
		<author>Loco</author>
		<pubDate>Fri, 01 May 2009 17:33:14 +0000</pubDate>
		<guid>http://druzilla.de/2009/02/07/the-far-too-long-and-curiously-boring-case-of-benjamin-button/#comment-424</guid>
		<description>Ich bin neulich in der Bahnhofsbuchhandlung auf die "echte" Geschichte von Benjamin Button gestoßen. 
Das ist eine Erzählung von etwa 50 Seiten, aus der Feder von F. Scott Fitzgerald. 
Roger Button geht in die Entbindungsstation, um sein Neugeborenes und seine Frau zu besuchen, und alles ist in heller Aufregung. Man gibt ihm sein Kind mit, einen Greis von über 70 Jahren, und will ihn nie wiedersehen. 
Roger Button versucht mit allen Mitteln, den Greis zum Kind zu machen, aber der interessiert sich nicht für Stofftiere etc. Haarefärben und Rasieren akzeptiert er aber schließlich - säuft aber Vaters Schnapsschrank leer und raucht heimlich. 
Aus der Uni fliegt er raus, weil zu alt... also übernimmt er Vaters Geschäft. 
Er heiratet irgendwann mit scheinbar gut 50 eine junge Frau, die (meiner Interpretation nach) einen Vaterkomplex hat und tatsächlich seines Alters ist. 
Mit der Zeit wird er aber immer jünger und seine Frau immer älter... irgendwann lassen sie ihn bei der Armee, wohin sie ihn, den Reservisten, einberufen hatten, nicht mehr rein. Dafür geht er nun endlich studieren, mit über 50, weil er wirkt wie 20. Sein Sohn wirkt inzwischen älter als er und ist entnervt über die Allüren seines Vaters... 
der wird kindischer und kindischer, kommt irgendwann unter die Fuchtel eines Kindermädchens, die sich aber gar nicht wundert, weil er ja auch nur noch Kindsgröße hat. Eines Tages legt er sich in der Wiege, in der er blöd vor sich hinsabbelt, hin, alles wird schwarz um ihn - Ende. 

Für Hollywood natürlich etwas schmalbrüstig; ich hab keine zwei Stunden gebraucht, um die Novelle zu lesen - allerdings nicht auf englisch, da hätte ich zwei Tage gebraucht. Aber ansprechend geschrieben und vielleicht für einen Fernsehfilm tauglich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin neulich in der Bahnhofsbuchhandlung auf die &#8220;echte&#8221; Geschichte von Benjamin Button gestoßen.<br />
Das ist eine Erzählung von etwa 50 Seiten, aus der Feder von F. Scott Fitzgerald.<br />
Roger Button geht in die Entbindungsstation, um sein Neugeborenes und seine Frau zu besuchen, und alles ist in heller Aufregung. Man gibt ihm sein Kind mit, einen Greis von über 70 Jahren, und will ihn nie wiedersehen.<br />
Roger Button versucht mit allen Mitteln, den Greis zum Kind zu machen, aber der interessiert sich nicht für Stofftiere etc. Haarefärben und Rasieren akzeptiert er aber schließlich - säuft aber Vaters Schnapsschrank leer und raucht heimlich.<br />
Aus der Uni fliegt er raus, weil zu alt&#8230; also übernimmt er Vaters Geschäft.<br />
Er heiratet irgendwann mit scheinbar gut 50 eine junge Frau, die (meiner Interpretation nach) einen Vaterkomplex hat und tatsächlich seines Alters ist.<br />
Mit der Zeit wird er aber immer jünger und seine Frau immer älter&#8230; irgendwann lassen sie ihn bei der Armee, wohin sie ihn, den Reservisten, einberufen hatten, nicht mehr rein. Dafür geht er nun endlich studieren, mit über 50, weil er wirkt wie 20. Sein Sohn wirkt inzwischen älter als er und ist entnervt über die Allüren seines Vaters&#8230;<br />
der wird kindischer und kindischer, kommt irgendwann unter die Fuchtel eines Kindermädchens, die sich aber gar nicht wundert, weil er ja auch nur noch Kindsgröße hat. Eines Tages legt er sich in der Wiege, in der er blöd vor sich hinsabbelt, hin, alles wird schwarz um ihn - Ende. </p>
<p>Für Hollywood natürlich etwas schmalbrüstig; ich hab keine zwei Stunden gebraucht, um die Novelle zu lesen - allerdings nicht auf englisch, da hätte ich zwei Tage gebraucht. Aber ansprechend geschrieben und vielleicht für einen Fernsehfilm tauglich.</p>
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