Islamisches Recht in britischen Gerichten?
Ich glaub, es hackt. Da meint so’n Vollpfosten, islamisches Recht sollte hier Anwendung finden können. Da kräuseln sich selbst mir als ehemals aktiver Antifa die Fußnägel.
Ich glaub, es hackt. Da meint so’n Vollpfosten, islamisches Recht sollte hier Anwendung finden können. Da kräuseln sich selbst mir als ehemals aktiver Antifa die Fußnägel.
Februar 8th, 2008 at 08:18
Ich hab zwar bei weitem nicht alles verstanden, aber das ist so ein pseudofrommes “wir haben uns alle lieb”-Geseich. “Menschen sollten nicht wählen müssen…” - sagt er das auch im Iran? In Afghanistan?
Natürlich muß man wählen. Wer in England leben will, muß auch nach dem englischen Rechtssystem leben. Wer das nicht will, muß woanders hingehen. Punkt, aus, Ende.
Februar 8th, 2008 at 09:33
Besonders bedenklich ist, dass dieser Vollpfoster der Erzbischof von Canterbury ist und somit afaik Oberhaupt der anglikanischen Kirche. Das besondere an westlichen Rechtssystemen ist, dass Sie im großen und Ganzen sowas wie Rechtssicherheit bieten: Gleiches Recht für alle. Alleine der Punkt, setzt man diesen Vorschlag um, wer das auszuübende Recht wählen darf, Kläger oder Beklagter, öffnet Tür und Tor für Missbrauch: Denn natürlich versuche ich in einem Rechtsstreit das Recht zu wählen, welches mir mehr Erfolg verspricht, nicht welchem ich mich kulturell zugehörig fühle. Das sich jemand Anders verhält, halte ich für Unsinn. Zudem ist die Sharia KEIN GENERELLES moslemisches Recht. Viele der Regelungen sind über den Koran garnicht bis nur sehr vage überhaupt anchzuvollziehen. Hier als besonderes Beispeil das Kopftuch. Die Sharia ist ein Gesetzeswerk, dass in macnhen Ländern gilt und nichts mit Religion zu tun hat. Es dient, wie alle Gesetze, dem Erhalt von staatlichen Machtstrukturen.
Dieser Vorschlag ist genauso sinnig, als wenn ich danach verlangen würde, dass wenn ich in den Iran reise dort für mich das BGB, StGB etc. zu gelten habe…